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| Name | Margit Seitz |
| Datum | 2016-07-18 |
| Land |  |
| Nachricht | @Stefan Anders: Zunächst stelle ich klar, dass ich Vegetarierin bin, weil ich auch gegen das Töten von Tieren generell bin. Wenn ich die Spanier "pathologisiere", so deshalb, weil ich glaube, dass der Stierkampf schon längst abgeschafft worden wäre, wenn es eine -große- Mehrheit von Spanieren geben würde, die gegen den Stierkampf sind UND die sich für dessen Abschaffung einsetzen. Da es aber immer noch sehr zahlreich Stierkämpfe in Spanien gibt, muss er von einer großen Mehrheit zwar nicht geliebt, aber zumindest toleriert werden. Diejenigen, die ihn tolerieren, sehe ich genauso wie diejenigen, die ihn aktiv fördern. Ich kann mir für Deutschland nicht vorstellen, dass es eine vergleichbare Tierquälerei hier geben würde, weil hier viel mehr Menschen gegen diese Art von Tierquälerei aktiv würden.
Wenn Sie schreiben, dass die Deutschen so viele Rinder an einem Tag schlachten, wie in Spanien übers Jahr bei Stierkämpfen ums Leben kommen, dann kann ich dazu nur sagen: 1. Auch die Spanier schlachten doch sicher noch Rinder, denn das Fleisch der beim Stierkampf getöteten Rinder ist doch infolge des Stresses der Tiere ungenießbar. Und in Spanien gibt es doch auch diese Massentierhaltung.
2. Ein Unrecht lässt sich nicht durch das andere Unrecht rechtfertigen.
Ich bin natürlich ein Gegner jeglicher Tierhaltung, die das Ziel hat, ein Tier zu schlachten. Insoweit sehe ich keinen Unterschied zwischen beiden Ländern, da es dies in beiden Ländern gibt. |