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| Name | André |
| Datum | 2016-01-26 |
| Land |  |
| Nachricht | Diese von Antataurinos aufgestellte Statisktik zur (Un)Beliebtheit vom Stierkampf ist meiner Meinung nach nicht besonders aussagekraeftig. Philip bemerkte ja bereits wann diese Umfrage gemacht wurde, und ich denke es ist auch entscheident wo man sie macht. Da komme ich mal wieder mit dem Beispiel Portugal, auch dort werden mal von Seiten der Antis solche Umfragen gestartet, aber meist in Orten und Staedten, wo die Aficion nicht gerade gross ist, die totalen Hochburgen der Landes werden da gerne mal ausgelassen. Und auch in Spanien ist das meiner Meinung nach nicht anders, macht man solch eine Umfrage in Galizien oder Katalonien, so wird das Ergebnis sicherlich recht anders sein, als bei einer Umfrage in Castilla/Leon oder Andalusien.
----> Hallo André: Genau, es ist sehr wohl von entscheidender Bedeutung, wo die Umfrage stattgefunden hat. Wir hatten es schon mal an anderer Stelle erwähnt, bezüglich der bekannten Gallup-Umfrage. Meistens werden diese nämlich in so genannten Ballungszentren organisiert. Das bedeutet, fast nie wird die ländliche Bevölkerung befragt, oder kleinere Ortschaften. Das heisst, die Gegenden, wo der toro lebt, Teil des Lebens ist, wird fast immer ausgelassen. LG Philip de Málaga |
| Name | André |
| Datum | 2016-01-12 |
| Land |  |
| Nachricht | Zu Eurem Beitrag ueber die Toros in Portugal, muss ich leider sagen, dass eure Quelle, aus welcher ihr die Informationen bezogen habt, irgendwo nicht so ganz die Wahrheit sagt. In der Arene Campo Pequeno in Lisboa, gibt und gab es niemals 33 Festejos im Jahr, es sind und waren immer zwischen 12 und 15. Und dass das groesste Interesse fuer die Toiros in Portugal im Norden und im Zentrum des Landes besteht ist ebenfalls nicht richtig. Die groesste Aficion in Portugal besteht mehr im Sueden und teilweise Zentrum des Landes, genau gesagt liegen die Hochburgen im Grossraum Lissabon (Moita, Montijo Alcochete und Vila Franca de Xira), im Ribattejo, Distrito de Santarém, im Alentejo, Distritos Evora, Beja und Portalegre, dann noch in Setubal, auf der Azoreninsel Terceira, und noch im Distrito da Guarda in einigen kleinen Orten an der spanischen Grenze, was man auch wieder als Mittelportugal bezeichnen kann. Im Norden gibt es Arenen in Povoa de Varzim bei Porto, sowie in den Doerfern Vinhais und Urros in der Region Tras-os-Montes. In Mittelportugal gibt es dann noch eine Praça in Figueira da Foz und Nazaré Also was Mittelportugal angeht, da ist das Interesse fuer die Toiros mehr im Ribatejo und Extremadura. In Porto hat man schon vor gut 100 Jahren die Arena abgerissen und in Coimbra Ende der Dreisiger Jahre. Im Norden des Landes gibt es mehr Antitaurinos als Aficionados, und diese port. Antis stehen uebrigens in sehr enger Verbindung mit franz. Antitaurinos.
----> Hallo André: Vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag. Den hättest Du mir auch direkt senden können, um in in SFA (als Reaktion der Leser) zu veröffentlichen.
Unsere Informationen kommen in erster Linie von La economía del toro. Die recherchieren eigentlich recht gründlich. Was das Campo Pequeño angeht, ist wahrscheinlich auch die Anzahl der festejos in der Hauptstadt allgemein beziffert. LG Philip de Málaga |