Herzlich willkommen im Gästebuch von SfA.
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| Name | André |
| Datum | 2016-04-03 |
| Land |  |
| Nachricht | Sehr geehrter Herr Bohn,
auch ich respektiere Ihre Meinung. Es wird ja niemand gezwungen, sich Corridas anzusehn. Und was wuerde es in ihrem Leben aendern, wenn es keinen Stierkampf mehr gaebe? Wenn es keine Corridas mehr gibt, dann gibt es auch keine Kampfstiere mehr, welche ja sehr anspruchsvoll in der Haltung sind. Und das verschwinden der Toros aus Spaniens Landschaften, wurde auch zum Ende der Steineichenwaelder, den s. g. Dehesas fuehren, welche widerrum auch Lebensraum fuer viele wilde Tiere, vor allem Voegel sind. Ein Stierkampfverbot wuerde zum Tod alter Kultur- und Naturlandschaften fuehren. Monokulturen und Massentierhaltung, waeren dann wohl die Alternative, und einzigartige fuer Spanien typische Landschaftsbilder wuerden fuer immer verschwinden. Versuchen sie sich doch mal mit ihrer Ansicht bei SOS-Galgos, dort koennten sie mit ihrem Halbwissen zum Thema Toros, wie es auch dort vorhanden ist, echt Punkte sammeln. Und ausserdem wuerde man mit einem Stierkampfverbot auch so einigen Regionen ein Stueck ihrer Identitaet nehmen und es ist ebenfalls eine Missachtung einer anderen Kultur. Haben sie ihre Meinung, aber lassen sie es doch bitte darueber zu urteilen, was zeitgemaess ist oder nicht. |
| Name | André |
| Datum | 2016-03-29 |
| Land |  |
| Nachricht | Hallo Phillip,
was mein Kommentaz zum "Nicht toeten der Stiere" in Portugal angeht, da habe ich lange Zeit das Maerchen vom "humanem" Stierkampr in Portugal geglaubt. Denn dort erzaehlt man gerne, und auch einige Portugiesen glauben es, das die Farpas (Banderillas) in Portugal keinen Schaden anrichten, ds sie angeblich nur in die Speckschicht gingen, und der Stier hinterher korrekt vom einem Tierarzrt behandelt werden wuerde. Doch dann erfuhr in von anderen Aficionados in Portugal, dass es nicht so ist. Die port. Farpa hat anders als die Banderilla in Spanien nicht nur einen Widerhaken an der Spitze, sie hat einen Doppelten. Und oftmals werden diese nach dem Kampf von irgendwelchen Monosabios unsacchgemaess herasugeschnitten oder gar gerissen, und die dadurch entstehenden Wunden werden, dann entweder mit Kalk, Salz oder Essig derinfiziert und so auch die Blutung gestoppt. Und nicht selten muessen die Stiere 24 bis 48 Stunden warten, beovr sie im Schlachthof getoetet werden. Angeblich soll es ein neues Gesetz geben, wonach es so nicht mehr ablaufen soll. Wie auch immer, der Stierkampf in Portugal gefaellt mir ebenfalls. Und in Portugal gibt es drei Grupppen mit ihrer Meinung zur Tourada, einmal halt die, die wirklich glauben, dass diese Variante viel besser sei als der Stierkampf in Spanien, dann diejenigen die meinen auch beim port. Stierkampf sollte der Stier gleich in der Arena getoete werden, und es gibt halt auch Antitaurinos.
---> Hallo André: Vielen Dank für die interessanten Informationen. Da sieht man mal auch, wie wenig wir spanischen aficionados von corridas in Portugal wissen. LG Philip de Málaga |
| Name | André |
| Datum | 2016-03-14 |
| Land |  |
| Nachricht | Hier wurde ebenfalls berichtet, dass die Arena von Olivenza ausverkauft war. Olivenze, sowie in allen Plazas der Extremadura, in diesem Fall Provincia de Badajoz, sind immer recht viele Aficionadas aus dem Nachbarland Portugal anzutreffen. Die Provinz von Badajoz ist somit auch ein Treffpunkt fuer Aficionados aus beiden iberischen Laendern. Es gibt recht viele, und teilweise auch historische und schoene Plazas in dieser Region, sowie auch einige Ganaderias. Eine Region wo der Toro und Aficion wirklich leben. Und fuer viele Toreros aus Portugal, vor allem fuer Matadores, die ihren Beruf im Heimatland nicht wirklich ausleben koennen, ist es ein Sprungbrett nach Spanien, Frankreich und Suedamerika. Debut mit Picadores, vor Publikum zu toeten, ja und selbst "tomar la alternativa" ist einem Matador in Portugal ja nun einmal nicht moeglich. Olivenza hat auch mal lange zu Portugal gehoert und die heutige Zugehoerigkeit zu Spanien wird von port. Seite bis heute nicht wirklich anerkannt. Es ist somit ein port. Ort in Spanien, wo die Aficion Menschen aus beiden Laendern verbindet. Also ist Stierkampf doch auch Voelkerverbindend, was im vereinten Europa ja nur wuenschenswert ist.
---> Hallo André: Vielen Dank für Deinen Kommentar. Interessant, dass mit der portugiesischen Vergangenheit. Ich habe es nicht gewusst. LG Philip de Málaga |
| Name | André |
| Datum | 2016-03-07 |
| Land |  |
| Nachricht | Dem Beitrag von Madeleine gaebe es vielleicht noch folgendes hinzuzufuegen. Ich bin der Meinung ist, das die Fiesta Brave ueberhaupt zu einem Spielball politischer Machtkaempfe wurde, hat man letztendlich katalanischen Separatisten zu verdanken, die mit dem Stierkampfverbot einzig und allein zum Ausdruck bringen wollten, dass Katalonien nicht Spanien ist. Das haben die Antitaurinos nicht begriffen und nach diesem Erfolg wurden sie halt immer lauter. Und die Sozialisten glauben nun, dass sie auf diese Art und Weise Stimmen gewinnen koennen, und dass weil sie mit den Toros von den wirklichen Problemen des Landes doch wunderbar ablenken koennen. Und bei SOS Galgos glaubt man wirklich, dass die Sozis, wenn sie an die Macht kaemen, die Toros wirklich verbieten wuerden. Aber wuerden sie sich damit in so manchen Regionen Spaniens nicht mehr Feinde als Freunde machen? Das ohne die Fiestas die Toros aussterben wuerden, ist ja nun weitgehend bekannt, aber bei SOS-Galgos glaubt man ja, dass der friedliche und wehrlose Pflanzenfresser, auch Toro Bravo genannt, ueberleben wuerden und mur die Toreros wuerden aussterben. Ich muss bei Antitaurinos immer wieder ein totales Halbwissen zum Thema Toros fesstellen, und wie ich bereits sagte, wenn man gegen etwas demostrieren will, dann sollte man sich vorher etwas besser informieren, wogegen man eigentlich ist.
---> Ja. in der Politik ist die Tauromachie oft nichts mehr als ein politischer Spielball. Jüngst sagte mir jemand, man würde ihn oft nur einsetzen, um ihn dann als so genanntes "Bauernopfer" wieder fallen zu lassen. LG Philip de Málaga |