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Eintrag Gästebuch   Zurück zu STIERKAMPF FÜR ALLE

NameAndré
Datum2016-04-03
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NachrichtSehr geehrter Herr Bohn,

auch ich respektiere Ihre Meinung. Es wird ja niemand gezwungen, sich Corridas anzusehn. Und was wuerde es in ihrem Leben aendern, wenn es keinen Stierkampf mehr gaebe? Wenn es keine Corridas mehr gibt, dann gibt es auch keine Kampfstiere mehr, welche ja sehr anspruchsvoll in der Haltung sind. Und das verschwinden der Toros aus Spaniens Landschaften, wurde auch zum Ende der Steineichenwaelder, den s. g. Dehesas fuehren, welche widerrum auch Lebensraum fuer viele wilde Tiere, vor allem Voegel sind. Ein Stierkampfverbot wuerde zum Tod alter Kultur- und Naturlandschaften fuehren. Monokulturen und Massentierhaltung, waeren dann wohl die Alternative, und einzigartige fuer Spanien typische Landschaftsbilder wuerden fuer immer verschwinden. Versuchen sie sich doch mal mit ihrer Ansicht bei SOS-Galgos, dort koennten sie mit ihrem Halbwissen zum Thema Toros, wie es auch dort vorhanden ist, echt Punkte sammeln. Und ausserdem wuerde man mit einem Stierkampfverbot auch so einigen Regionen ein Stueck ihrer Identitaet nehmen und es ist ebenfalls eine Missachtung einer anderen Kultur. Haben sie ihre Meinung, aber lassen sie es doch bitte darueber zu urteilen, was zeitgemaess ist oder nicht.


NameAndreas Bohn
Datum2016-03-31
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Nachrichtguten tag,

stierkampf und stierkampf-zucht sind doch keine regionalen angelegenheiten, wenn es um den tierschutz geht.

und zur gaudi ein tier zu töten, ist tierquälerei.
hier stellt sich der mensch über das tier und entscheidet über leben und tod des tieres.
es ist nicht mehr zeitgemäß und gehört abgeschafft.

----> Sehr geehrter Herr Bohn: Vielen Dank für Ihren Eintrag. Selbstverständlich respektieren wir ihre Meinung. Ob der Stierkampf allerdings zeitgemäss ist und gar abgeschafft gehört, da vertreten knapp 70 Millionen Menschen einen anderen Standpunkt. Auch das sollte respektiert werden. LG Philip de Málaga


NameAndré
Datum2016-03-30
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NachrichtHallo Phillip,

es gibt auch einige Aficionados in Portugal, die auch nicht gerade umfangreich informeirt sind, was den Stierkampf in Spanien und anderswo angeht. Es sind diejenigen, die nur port Variante kennen, und die des Nachbarlandes ablehnen. Viele meinen, dass Stierkampf zu Pferde in Spanien, einzig und alleine die Suerte de Varas ist. Die haben keine Ahnung, dass es auch Rejoneo gibt, obwohl sehr viele portugieses Cavaleiros in Spanien und auch umgekehrt oftmals spanische Rejoneadores in Portugal auftreten. Bevor in Spanien die heutige Form des Rejoneo um 1920/30 durch Antonio Cañero, einen Cavelleriehauptmann, ins Leben gerufen wurde, traten auch bereits vorher port. Cavaleiros gelegentlich auch in Spanien auf, aber sie haben zu jener Zeit den Stier nicht selber getoetet, dass hat immer ein Novillero erledigt.


NameAndré
Datum2016-03-29
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NachrichtHallo Phillip,

was mein Kommentaz zum "Nicht toeten der Stiere" in Portugal angeht, da habe ich lange Zeit das Maerchen vom "humanem" Stierkampr in Portugal geglaubt. Denn dort erzaehlt man gerne, und auch einige Portugiesen glauben es, das die Farpas (Banderillas) in Portugal keinen Schaden anrichten, ds sie angeblich nur in die Speckschicht gingen, und der Stier hinterher korrekt vom einem Tierarzrt behandelt werden wuerde. Doch dann erfuhr in von anderen Aficionados in Portugal, dass es nicht so ist. Die port. Farpa hat anders als die Banderilla in Spanien nicht nur einen Widerhaken an der Spitze, sie hat einen Doppelten. Und oftmals werden diese nach dem Kampf von irgendwelchen Monosabios unsacchgemaess herasugeschnitten oder gar gerissen, und die dadurch entstehenden Wunden werden, dann entweder mit Kalk, Salz oder Essig derinfiziert und so auch die Blutung gestoppt. Und nicht selten muessen die Stiere 24 bis 48 Stunden warten, beovr sie im Schlachthof getoetet werden. Angeblich soll es ein neues Gesetz geben, wonach es so nicht mehr ablaufen soll. Wie auch immer, der Stierkampf in Portugal gefaellt mir ebenfalls. Und in Portugal gibt es drei Grupppen mit ihrer Meinung zur Tourada, einmal halt die, die wirklich glauben, dass diese Variante viel besser sei als der Stierkampf in Spanien, dann diejenigen die meinen auch beim port. Stierkampf sollte der Stier gleich in der Arena getoete werden, und es gibt halt auch Antitaurinos.

---> Hallo André: Vielen Dank für die interessanten Informationen. Da sieht man mal auch, wie wenig wir spanischen aficionados von corridas in Portugal wissen. LG Philip de Málaga


NameAndré
Datum2016-03-14
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NachrichtHier wurde ebenfalls berichtet, dass die Arena von Olivenza ausverkauft war. Olivenze, sowie in allen Plazas der Extremadura, in diesem Fall Provincia de Badajoz, sind immer recht viele Aficionadas aus dem Nachbarland Portugal anzutreffen. Die Provinz von Badajoz ist somit auch ein Treffpunkt fuer Aficionados aus beiden iberischen Laendern. Es gibt recht viele, und teilweise auch historische und schoene Plazas in dieser Region, sowie auch einige Ganaderias. Eine Region wo der Toro und Aficion wirklich leben. Und fuer viele Toreros aus Portugal, vor allem fuer Matadores, die ihren Beruf im Heimatland nicht wirklich ausleben koennen, ist es ein Sprungbrett nach Spanien, Frankreich und Suedamerika. Debut mit Picadores, vor Publikum zu toeten, ja und selbst "tomar la alternativa" ist einem Matador in Portugal ja nun einmal nicht moeglich. Olivenza hat auch mal lange zu Portugal gehoert und die heutige Zugehoerigkeit zu Spanien wird von port. Seite bis heute nicht wirklich anerkannt. Es ist somit ein port. Ort in Spanien, wo die Aficion Menschen aus beiden Laendern verbindet. Also ist Stierkampf doch auch Voelkerverbindend, was im vereinten Europa ja nur wuenschenswert ist.

---> Hallo André: Vielen Dank für Deinen Kommentar. Interessant, dass mit der portugiesischen Vergangenheit. Ich habe es nicht gewusst. LG Philip de Málaga


NameAndré
Datum2016-03-14
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NachrichtWas die Toros in Portugal angeht, da bekommt man auch immer wieder von portugiesischen Aficionadas zu hoeren, dass es besse waere den Stier gleich in der Arena zu toeten, da er ansonsten mehr leidet als anderswo.

---> Ist uns auch zu Ohren gekommen. LG Philip de Málaga


NameAndré
Datum2016-03-12
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NachrichtDie drei Festejos in Jerez sind ausverkauft. Vor einigen Jahren gab es dort oftmals noch eine Novillada sin picadores. Ansonsten gab es dort immer 5 festejos, waehrend der Feria del Caballo, und zwar, eine Novillada picada, ein Rejoneo und drei Corridas. Aber man hat auch dort die Anzahl der Festejos seit beginn der Wirtschaftskrise reduziert, wie in so manchen anderen Plazas ja wauch, aber darueber wurde hier ja schon einmal bereichtet.

---> Genau André: In den meisten Gemeinden haben sie die Zahl der festejos taurinos verringert, die Qualität verbessert, und somit aber mehr Publikum ansprechen können. Ein Trend, welcher durchaus positiv zu bewerten ist. Leider geht dies oft aber zu Lasten der Scheusal taurinas, denn deren Schüler kommen so zu weniger Auftritten. Es sei denn, das Certamen ist kostenlos, so wie in Málaga. LG Philip de Málaga


NameAndré
Datum2016-03-07
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NachrichtStierkampf auf dem Vulkan. Die Lage der Praça de Touros de Graciosa ist schon einzigartig. Wenn man schon auf den Azoren ist, da waere die Nachbarinsel Terceira noch nennenswert. Diese porugiesche Insel behauptet von sich selbst "La Isla más aficionada del mundo" zu sein. Und die Inselhauptstadt ist tatsaechlich eine der totalen Hochburgen des Stierkampfes in Portugal, und nicht selten treten dort auch oft bekannte Matadores aus Spanien auf. Und bevor man in Portugal im Jahre 2002 die Suertes de Vara verboten hat, gab es dort auch regelmaessig Festejos con Picadores.

---> Vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. LG Philip de Málaga


NameAndré
Datum2016-03-07
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NachrichtDem Beitrag von Madeleine gaebe es vielleicht noch folgendes hinzuzufuegen. Ich bin der Meinung ist, das die Fiesta Brave ueberhaupt zu einem Spielball politischer Machtkaempfe wurde, hat man letztendlich katalanischen Separatisten zu verdanken, die mit dem Stierkampfverbot einzig und allein zum Ausdruck bringen wollten, dass Katalonien nicht Spanien ist. Das haben die Antitaurinos nicht begriffen und nach diesem Erfolg wurden sie halt immer lauter. Und die Sozialisten glauben nun, dass sie auf diese Art und Weise Stimmen gewinnen koennen, und dass weil sie mit den Toros von den wirklichen Problemen des Landes doch wunderbar ablenken koennen. Und bei SOS Galgos glaubt man wirklich, dass die Sozis, wenn sie an die Macht kaemen, die Toros wirklich verbieten wuerden. Aber wuerden sie sich damit in so manchen Regionen Spaniens nicht mehr Feinde als Freunde machen? Das ohne die Fiestas die Toros aussterben wuerden, ist ja nun weitgehend bekannt, aber bei SOS-Galgos glaubt man ja, dass der friedliche und wehrlose Pflanzenfresser, auch Toro Bravo genannt, ueberleben wuerden und mur die Toreros wuerden aussterben. Ich muss bei Antitaurinos immer wieder ein totales Halbwissen zum Thema Toros fesstellen, und wie ich bereits sagte, wenn man gegen etwas demostrieren will, dann sollte man sich vorher etwas besser informieren, wogegen man eigentlich ist.

---> Ja. in der Politik ist die Tauromachie oft nichts mehr als ein politischer Spielball. Jüngst sagte mir jemand, man würde ihn oft nur einsetzen, um ihn dann als so genanntes "Bauernopfer" wieder fallen zu lassen. LG Philip de Málaga


NameMadeleine
Datum2016-02-27
NachrichtDeine Seite ist wie immer sehr informativ und interessant. Was die PSOE betriff scheinen sie jetzt ihr wahres Gesicht zu zeigen. Die Sozialisten haben sich nie um den erhalt der Tauromaquia gekümmert im gegensatz zur PP C,s die sich um den erhalt einer mehr als dreitausend jahre alten Tradition kümmern. Und wie du auch schon oft geschrieben hast hat es nicht nur wirtschaftliche sondern auch Ökologische folgen wenn die tauromaquia abgeschafft wird ganz zu schweigen von der zerstörung natürlichen gleichgewichts. Der Toro bravo hätte ohne die Tauromaquia nie überlebt dasselbe gilt auch für den carmargue Stier. Auf den dehesas leben auch andere Tier-und pflanzenarten von denen viele auf der Roten Liste stehen wie der Luchs oder die Steineiche oder die Pinie. Schon deswegen sollte man von einem Verbot ablassen.

---> Ja, Madeleine, dem kann man eigentlich nichts hinzufügen. Bei der PSOE hat sich eigentlich gar nichts geändert. Ihnen ist jedes Mittel recht, wieder an die Macht zu kommen. Ob nun ein Verbot der toros ein guter Ansatz ist, den bezweifeln viele, aber sie bereiten damit den taurinos unnötigen Ärger. LG Philip de Málaga


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